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Die Oberlausitz |
(Texte: wikipedia | Bilder: websax.de) |
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Die Oberlausitz ist eine Region, die zum größten Teil zu Sachsen, sowie zu kleineren Teilen zu Polen und Brandenburg gehört. In Sachsen umfasst die Oberlausitz in etwa die Landkreise Bautzen und Görlitz, in Brandenburg den südlichen Teil des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. nach Osten begrenzt der Fluss Neiße die Oberlausitz auf deutscher Seite. Der westliche Teil der Oberlausitz bildet nochmals die eigene Subregion Westlausitz. |
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Die alte Hauptstadt der Oberlausitz ist Bautzen. Größte Stadt der Region ist aber das zwischen Deutschland und Polen geteilte Görlitz-Zgorzelec. Ihren Namen hat die Oberlausitz Ende des 15. Jahrhunderts von ihrem nördlichen Nachbarland Niederlausitz bekommen. Ursprünglich wurde nur dieses Lausitz genannt. Von da an unterschied man zwischen Ober- und Niederlausitz. In beiden Lausitzen ist das westslawische Volk der Sorben beheimatet. |
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"Wasserkunst" in Bautzen |
Oberlausitzer Flußlandschaft - Neiße |
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Der Norden das Landes wird von der flachen Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft eingenommen. Die UNESCO hat dieses Gebiet 1996 zum Biosphärenreservat erklärt. |
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Der mittlere Teil ist hügelig, während der Süden vom Lausitzer Bergland geprägt ist. Die höchsten Erhebungen des heute deutschen Teils der Oberlausitz befinden sich im Zittauer Gebirge, einem Teil des Lausitzer Gebirges.
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Neues Schloss - Bad Muskau |
Pückler Park - Bad Muskau |
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Die wichtigsten Berge der Oberlausitz sind: Lausche (793 m), Hochwald (749 m), Landeskrone (420 m), Löbauer Berg (448 m), Kottmar (583 m), Czorneboh (561 m), Bieleboh (499 m), Valtenberg (587 m) und Mönchswalder Berg (447 m). Der höchste Punkt der historischen Oberlausitz liegt mit 1123 m etwa 500 m östlich des Gipfels am Hang der Tafelfichte im Dreiländereck Oberlausitz–Schlesien–Böhmen. |
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Findlingspark Nochten |
Lausitzer Findlingspark |
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Die Spree nimmt ihren Ausgang ganz im Süden des Landes und fließt durch Bautzen. Die Lausitzer Neiße (poln. Nysa Łużycka) bildet heute die deutsch-polnische Grenze. Sie entspringt im böhmischen Isergebirge, tritt nahe Zittau auf Oberlausitzer Gebiet, durchfließt Görlitz und verlässt das Land bei Bad Muskau in Richtung Niederlausitz. |
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Viele der alten Braunkohletagebaue wurden seit den 1970er Jahren rekultiviert, wobei vor allem nach 1990 besonders viel Wert auf die Neugestaltung der Altindustrielandschaft gelegt wird. Die neu entstandenen und entstehenden Seen werden bereits als „Lausitzer Seenplatte“ bezeichnet. |
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Bad Muskau ist eine Stadt im Landkreis Görlitz in der Oberlausitz. Weltweite Bekanntheit erlangte sie durch den Fürsten und Landschaftskünstler Graf Hermann von Pückler-Muskau, der mit seinem Landschaftspark ein einzigartiges landschaftsarchitektonisches Kulturgut geschaffen hat, das zum Welterbe geworden ist. |
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